Unser Bautagebuch
     
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12.07.2009 Erste Woche im neuen Haus
  Die erste Woche im neuen Haus war richtig gut - aber nicht ohne arbeit. Der Briefkasten musste aufgestellt werden und die Umzugs-Nacharbeiten sind in vollem Gang. Während der Woche kam auch Post von Fingerhaus. Die bei der Abnahme noch fehlende Fachunternehmererklärung der Heizungsfirma war dabei und gleich auch noch die bereits vorausgefüllten Unterlagen für Wärmepumpenförderung und Solarförderung - nur noch Bankverbindung eintragen und wegschicken - das nenn ich Service. Den Termin für die Beseitigung der letzten kleinen Sachen haben wir auch bekommen und mit ein bisschen ausprobieren hab ich auch die Heizung programmiert bekommen. Ansonsten genießen wir unser neues zu Hause.
06.07.2009 Umzug
  Nachdem die Hausabnahme erledigt war rückten die Vorbereitungen für unseren Umzug in den Vordergrund. Am 03.07. kamen unsere fleißigen Helfer an, die uns beim Umzug helfen wollten. Nach der Arbeit haben wir den Umzugs-LKW abgeholt. Wir haben statt des bestellten 5t einen 7,5t-LKW bekommen - und das ohne Aufpreis, inkl. Ladebordwand, die man hoch und runter fahren konnte - wie praktisch. Am gleichen Tag haben wir noch angefangen Sachen einzupacken. Am Freitag ging es nach einem ausführlichem Frühstück los mit dem Umzug. Alles wurde in Kartons verpackt, die Möbel wurden auseinandergebaut und alles in den LKW geschichtet. Als der LKW voll war, war aber die Wohnung noch nicht ganz leer und der Keller war noch auszuräumen. Also erstmal zum Haus alles ausladen - ein Blick auf die Uhr sagte, das der Rest am Samstag erledigt werden musste. Da der Supermarkt um die Ecke bis 22.00 Uhr geöffnet hatte, haben wir es uns nicht nehmen lassen den ersten eigenen Holzkohlegrill inkl. Holzkohle und Grillgut zu besorgen. Der erste Abend ging dann gemütlich beim Grillen auf der zukünftigen Terrasse zu Ende.
Am Samstag ging's dann wieder zurück zur Wohnung und den Rest abholen - seltsamer Weise war der LKW wieder fast voll... unglaublich was sich in den vergangenen Jahren so angesammelt hatte. Dabei hatten wir vor dem Umzug noch die Abholung von Sperrmüll und Elektroschrott veranlasst - und wir dachten schon dabei haben wir alles unnötige entsorgt... Jedenfalls war am Samstag Nachmittag alles umgezogen und wir dementsprechend geschafft... aber glücklich.
28.06.2009 Vierzehnte Bauwoche - Hausabnahme
  In der letzten Woche fand die Hausabnahme statt. Wie versprochen waren bis dahin alle Wandanschlussfugen gemacht und die Fliesenabschlüsse somit versiegelt. Bei der Abnahme selbst sind wir das Abnahmeprotokoll durchgegangen - bis auf drei Kleinigkeiten war nichts weiter zu bemängeln. Es fehlt noch die Fachunternehmererklärung für die Heizung und eine Heizungseinweisung sowie noch ein paar Kleinigkeiten. Bei der Abnahme wurde auch zum ersten mal der Kamin angefeuert. Danach gab es die neuen Schlüssel für unser neues zu Hause. Zur Abnahme wurde der Schließzylinder getauscht und wir sind ab sofort ungestört. Zum Abschluss gab es von unserem Bauleiter noch ein tolles Grillzubehörset, das wir in den nächsten Wochen bestimmt auch einweihen werden - Danke dafür. Insgesamt ein entspannter Termin, wie auch die gesamte Bauphase - zu gegebener Zeit gibt's hier im Bautagebuch auch ein erstes Resümee.
Das zweite Highlight der Woche war die Lieferung unserer neuen Küche. Und es geschehen noch "Wunder" - neben unserem Haus auf der anderen Straßenseite wurde doch tatsächlich das Telefonkabel freigelegt - mal schauen wann wir jetzt einen definitiven Termin für den Hausanschluss bekommen.
22.06.2009 Reaktion von Fingerhaus
  Heute haben wir Einigkeit bzgl. der Badgestaltung mit Fingerhaus erzielt. Aufgrund unseres Eintrages hier im Bautagebuch meldete sich unser Bauleiter heute morgen. Wir haben soweit alles besprochen, so das der für diese Woche anvisierte Abnahmetermin auch durchgeführt werden kann und wir unsere Umzugplanung nicht gefährden. Der Ärger der letzten Woche ist verflogen, was sicherlich auch an der prompten Reaktion unseres Bauleiters und der zufriedenstellenden Lösung lag.
21.06.2009 Dreizehnte Bauwoche - Ärger im Paradies?
  In der letzten Woche drehte sich alles um unsere Badezimmer. Der Fliesenleger hat am Montag und Dienstag das Badezimmer im Erdgeschoss gefliest und im Badezimmer im Dachgeschoss die Bade- und Duschwanne eingebaut und alle Fliesen verlegt. Am Mittwoch waren dann die anderen Objekte und Armaturen dran. Dabei ist aufgefallen, das der Fliesenleger an der Badewanne den Anschluss für die Handbrause vergessen hatte. Die eine oder andere Fuge müsste auch nochmal gemacht werden so das diese auch akkurat aussehen. Dann hat sich herausgestellt, das die WC-Spülung im Dachgeschoss nicht richtig funktioniert - irgendwas ist da nicht angeschlossen worden. Die Wandanschlussfugen waren auch nicht mit Silikon verfugt. Auf meine Nachfrage, warum nicht, bekam ich von unserem Bauleiter die Antwort, das wären Malerarbeiten und ich müsste dies selbst erledigen - aha - das war dann wohl in dem fünfstelligen Betrag fürs Bad nicht mehr drin. Die Badewanne wurde leider auch nicht so eingebaut, wie bei der Bemusterung festgelegt und die Ablage hinter der Badewanne ist leider nicht so gefliest wie festgelegt.
Und es gab etwas Verwirrung um den Griff am Kamin zum öffnen der Kamintür. Angeblich gebe es dafür keinen Griff, sondern nur den beiliegenden Haken. Auf meinen Einwand, das auf dem Zettel zum Haken steht "Zum einmaligen Öffnen" und das im Bauherrenzentrum bei Fingerhaus sehr wohl ein Edelstahl-Türgriff zu sehen war, hat unser Bauleiter geantwortet, das er bei dieser Art Kamin noch nie einen Griff gesehen hätte - aber er würde nochmal im Bauherrenzentrum nachfragen. Zwei Minuten später bekam ich den Anruf, das der Griff gefunden wurde - er war wie von mir vermutet - zusammen mit dem anderen Zubehör im Kamin selbst.
14.06.2009 Zwölfte Bauwoche - Fußböden im Dachgeschoss fertig
  So langsam befinden wir uns im Endspurt und wie bei einem Puzzle sieht man immer mehr vom fertigen Endergebnis.                                                                                                                                                       

In der letzten Woche haben wir die Fußböden im Dachgeschoss fertig verlegt. Im Erdgeschoss sind die Fußbodenbeläge im Wohnzimmer auch zu zwei Dritteln fertig und den Flur haben wir ebenfalls fertig. Für unseren Schornstein haben wir auch die passende Farbe gefunden - Karminrot - so das dieser auch fertig ist.

In der nächsten Woche sollen die Bäder fertiggestellt werden und die so genannte Fertigmontage erfolgen. Dabei werden die Fenster und die Treppe ausgepackt und alles nochmal richtig eingestellt.
Das Gerüst wurde am Freitag abgebaut, so das wir jetzt freien Blick auf unser Prachtstück haben.

07.06.2009 Elfte Bauwoche - Anschluss Erwärme
  In der letzen Woche wurde die Sonde der Wärmebohrung ins Haus gelegt und die Heizungsbauer haben den Anschluss an die Heizung vorgenommen. Dabei wurden auch noch alle Thermostate gesetzt und an die Heizkreisverteiler angeschlossen. An der Stelle, an der die Bohrung durchgeführt wurde, sieht man nichts mehr - alles wurde wieder mit Erde verfüllt. Kleines Manko war dabei die Art und Weise der Verfüllung. Leider habe ich erst hinterher gemerkt, das nicht nur die ausgehobene Erde wieder verfüllt wurde, sondern auch gleich noch der angefallene Müll (Beton- und Rohrreste) mit eingegraben wurde.

Ansonsten sind alle Tapeten im Haus da wo sie sein sollen und gemalert ist auch alles. Lediglich die Schornsteinfarbe müssen wir noch aussuchen und dann anbringen. Selbst der schwierige Treppenaufgang ist fertig.
Mit den Laminat-Bodenbelägen haben wir ebenfalls begonnen und so durchgehend verlegt, das man keine Fugen zwischen den einzelnen Räumen hat. Im Dachgeschoss sind Kinderzimmer, Schlafzimmer und Flur bereits fertig. Hier fehlen nur noch die Wandabschlussleisten und dann sind die Zimmer einzugsfertig.

31.05.2009 Zehnte Bauwoche - Erdsondenbohrung
  Endlich wurde die Erdwärmebohrung durchgeführt. Am Dienstag gegen Mittag rückte die Firma an und bereitete die Baustelle für die Bohrung vor. Am Nachmittag ging es dann auch gleich noch los und die ersten Meter wurden gebohrt. Am Mittwoch ging es dann weiter und ebenfalls gegen Mittag war die Bohrung fertig, die Sonde verlegt und das Bohrloch verfüllt. In der nächsten Woche wird dann der Anschluss an die Heizung hergestellt. Wir hofften ja auf sprudelndes, schwarzes, dickflüssiges Zeug - auch Öl genannt, aber außer Erde und Wasser kam sonst nichts aus dem Bohrloch.

Ansonsten ging es munter weiter mit Tapezieren, und bis auf ein paar Stellen ist das ganze Haus jetzt tapeziert. Wir haben uns für Raufaser-Vliestapeten entschieden. Im Dachgeschoss ist im Arbeitszimmer und Schlafzimmer auch schon die Farbe komplett dran. Dabei mussten zwei Farbschichten aufgetragen werden, um einen gleichmäßigen Anstich zu erhalten. Das Arbeitszimmer hat auch schon seine erste Farbschicht bekommen.

24.05.2009 Neunte Bauwoche - Nachbemusterung Badezimmer
  Am Montag waren wir nochmal bei Fingerhaus zur Nachbemusterung. Aufgrund großzügiger Spenden haben wir uns entschieden, die Badezimmer im Erd- und Dachgeschoss von Fingerhaus machen zu lassen, statt selber Hand an zu legen.

Ab Dienstag standen dann die Grundierung der Decken und Wände an. So langsam aber sicher geht's an die Malerarbeiten.
Am Feiertag haben wir im ganzen Haus den Estrich abgeschliffen und ihm somit den empfohlenen Reinigungsschliff verpasst. Wir haben uns dafür einen so genannten Walzenschleifer ausgeliehen. Das ganze Haus war in einem Tag erledigt.
Nachdem der ganze Staub aus dem Haus war, haben wir mit tatkräftiger Unterstützung die Decken mit Easy-Putz von Knauf geputzt. Das ging ziemlich einfach mit der Rolle aufzutragen und mit einer Walze wurde die Struktur hergestellt - sieht gut aus. Am Wochenende konnten wir sogar mit dem Tapezieren im Dachgeschoss beginnen und in der Küche haben wir den Fliesenspiegel fertiggestellt.

Für nächste Woche ist die Erdwärmebohrung angekündigt - die hatte sich aufgrund von Verzögerungen auf einer anderen Baustelle verschoben.

10.05.2009 Siebente Bauwoche - Fliesen in der Küche
  Endlich mal was anderes.... so oder ähnlich kann man die siebente Bauwoche beschreiben. Nachdem die meisten Spachtelarbeiten erledigt sind, konnten wir uns anderen Aufgaben widmen - was für eine Erlösung. Wir haben mit den Fliesenarbeiten begonnen, als erstes ist der Fliesenspiegel in der Küche dran. Das Ergebnis lässt sich in der Bildergalerie bewundern.
Leider verschiebt sich die Erdwärmebohrung - ist aber nicht sonderlich ärgerlich da bis zum Einzugstermin doch noch ein paar Wochen Zeit sind.
03.05.2009 Sechste Bauwoche - Spachteln, Schleifen...
  Spachteln, Schleifen, Spachteln, Schleifen....

so lassen sich eigentlich die letzten zwei Wochen zusammenfassen. Man muss vielleicht auch dazu sagen, das wir nicht jeden Tag von Morgens bis Abends auf der Baustelle sind, sondern - seitdem wir wieder arbeiten gehen - uns aufs Wochenende beschränken. Ein Ende ist mittlerweile auch abzusehen Immerhin haben wir aber auch schon die Fliesen für den Fliesenspiegel in der Küche besorgt. Als nächstes stehen dann schon die Malerarbeiten an. In der nächsten Woche ist die Erdwärmebohrung angekündigt. Das Standrohr für das Bauwasser und ein Container ist besorgt - wir warten nur noch auf die Einleitegenehmigung für das Schmutzwasser.

Alles läuft weiterhin gut und die Arbeiten gehen ordentlich voran. Deshalb haben wir auch am Donnerstag den Mietvertrag für unsere Wohnung gekündigt.

19.04.2009 Vierte Bauwoche - Elektroarbeiten
  In der vergangenen Woche wurden alle Steckdosen und Lichtschalter eingebaut und angeklemmt, die Türklingel eingebaut und die SAT-Anlage montiert. Damit wurden alle Elektroarbeiten abgeschlossen. Die Heizung wurde in Betrieb genommen - im Augenblick läuft das Bautrocknungsprogramm. Dabei ist ordentlich lüften angesagt, da man das Haus sonst als Sauna benutzen könnte. Da die Erdwärmebohrung noch nicht erfolgt ist wird jetzt erstmal mit Strom geheizt und der Stromzähler lüft dementsprechend mit "atemberaubender" Geschwindigkeit.
Mit dem Verspachteln der Fugen haben wir ebenfalls begonnen.
12.04.2009 Dritte Bauwoche - Versorger, Fußbodenheizung und Estrich
  Die dritte Woche ist vorbei und wieder ist eine ganze Menge passiert. Am Montag waren die Stadtwerke da und haben den Wasserzähler montiert. Die Sanitär- und Heizungsbauer haben in der Woche alle Wasser- und Abwasserleitungen angeschlossen und die Heizung aufgebaut. Ebenfalls am Montag wurde das Haus verputzt, so das das Gerüst demnächst abgebaut werden kann. Am Dienstag abend wurde sogar schon mit den Vorbereitungen für die Montage der Fußbodenheizung begonnen. Das Material wurde angeliefert und im Dachgeschoss wurde bereits bis spät abends die Dämmung eingebaut. Wir haben das ganze Haus leergeräumt, so das am Mittwoch  die Fußbodenheizung dann komplett montiert und alles für den Estrich fertig gemacht werden konnte - und das ebenfalls bis in den späten Abend hinein. Am Donnerstag wurde dann der Estrich eingebracht so das dieser über die Feiertage soweit trocknen kann und wir in der nächsten Woche dann mit dem verspachteln der Fugen beginnen können.
Bis jetzt läuft alles gut und die einzelnen Gewerke greifen ohne Verzögerungen ineinander - wohl auch ein Verdienst einer guten Planung und eines guten Bauleiters mit dem Ergebnis, das wir jetzt etwa eine Woche vor dem Plan liegen.
05.04.2009 Zweite Bauwoche - Dachgeschossausbau
  Nach der zweiten Bauwoche ist der Dachausbau erstmal soweit abgeschlossen. Alle Zimmer sind gedämmt, isoliert, mit Gipsbauplatten verkleidet und heute haben wir die letzte Schraube verschraubt. Gleiches gilt für das Erdgeschoss. Das Haus ist jetzt richtig leer, nachdem das ganze Ausbaumaterial verbaut ist. Dabei ist sogar etwas Material übrig geblieben.

Mitte der Woche waren die Elektriker da und haben alle Leitungen angeklemmt. Gleichzeitig waren die Stromwerke da und haben die Zähler montiert und angeklemmt. Die Telekom hat sich leider nicht blicken lassen - schauen wir mal wann der Hausanschluss hergestellt wird. Die Heizungsbauer haben am Freitag noch angefangen mit der Montage der Leitungen im Haus.

29.03.2009 Erste Bauwoche - Dachgeschossausbau
 

Die erste komplette Woche liegt hinter uns. Wir sind mit dem Dachausbau ein ganzes Stück vorangekommen. Alle Zimmer sind fertig gedämmt und isoliert. Im Schlaf- und Kinderzimmer sind die Gipsbauplatten bereits angebracht - im Arbeitszimmer und im Bad sind die Platten zur Hälfte angebracht. Wenn alles gut läuft wird das Dachgeschoss am nächsten Montag fertig und wir können im Erdgeschoss weitermachen.

Am Montag waren die Stadtwerke da und haben den Wasseranschluss hergestellt - am Mittwoch waren die Stromwerke da und haben den Hausanschlusskasten gesetzt. Die Telekom wird nächste Woche den Telefonanschluss herstellen. Die Elektriker waren auch schon da und haben den Zählerkasten gesetzt und alle Lichtschalter und Steckdosen gesetzt und verkabelt - angeklemmt wird später.

22.03.2009 Erstes Bauwochenende - Beginn Innenausbau
 

Das erste Wochenende für den Innenausbau liegt hinter uns. Wir haben mit dem Dachausbau angefangen - los ging´s mit der Dämmung zwischen den Dachsparren. Danach folgte die Folie für die Dampfsperre und die Latten für die Installationsebene. Den Zwischenstand kann man in der Bildergalerie bewundern. Mit tatkräftiger Unterstützung kommen wir ganz gut voran - werden aber noch ein paar Tage brauchen, bis das Dachgeschoss fertig ist.

Für Montag haben wir einen Termin mit den Stadtwerken gemacht - da soll der Wasserhausanschluss hergestellt und der Wasserzähler gesetzt werden. Dabei werden vom Tiefbauunternehmen auch gleich die Erdarbeiten für den Stromanschluss gemacht.

17.03.2009 Hausmontage
 

Der große Tag ist endlich da. Um 04.00 Uhr klingelte der Wecker und aufstehen war angesagt - was für eine Uhrzeit. Gegen 05.00 Uhr sind wir dann zur Baustelle gefahren und waren gegen 05.45 Uhr da. Von weitem konnte ich schon einige Lichter erkennen und wir dachten schon wir wären zu spät. Es war aber "nur" der Autokran, der schon aufgebaut war. Kurz nach unserer Ankunft kam auch schon der erste LKW von Fingerhaus. Bei einem Kaffee warteten wir auf das Montageteam, das gegen 06.45 Uhr eintraf und sofort loslegte. Als erstes wurde die Bodenplatte nochmals gegen aufsteigende Feuchtigkeit abgeklebt und um 07.20 Uhr schwebte die erste Wand ein und wurde aufgestellt. 20 Minuten später waren alle vier Aussenwände im Erdgeschoss aufgebaut. Dann gings weiter mit den Innenwänden im Erdgeschoss. Zwischendurch wurde die Heizung und Solaranlage geliefert und die Gerüstbauer fingen ebenfalls an abzuladen und mit dem Aufbau zu beginnen. Eine Überraschung war der Besuch unseres Bauberaters, bei dem wir letztendlich den Vertrag mit Fingerhaus unterschrieben haben - war eine schöne Geste. Kurz danach trafen auch die Stadtwerke mit der Tiefbaufirma ein um nochmals über den Wasser- und Stromanschluss zu sprechen. Dabei konnte gleich mit den Gerüstbauern besprochen werden, wo etwas Platz für die Arbeiten bleiben sollte. Klingt nach einem ganzen Tag Arbeit - aber es war gerade mal 10.30 Uhr und jetzt wurde das Dachgeschoss montiert und der Schornstein gesetzt. Um 12.00 Uhr war auch das erledigt und es konnte mit dem Dach weitergehen. Bis zum Abend waren dann der Dachstuhl gebaut, das Dach regenfest gemacht, die Solaranlage montiert und so gut wie alle Dachziegel befestigt. Wir haben am Abend noch kurz überlegt, ob wir nicht gleich den Möbelwagen bestellen können.... Also so haben wir uns das vorgestellt, und unsere Vorstellung wurde nicht enttäuscht. Die Nachbarn konnten wir auf diese Weise auch gleich alle kennenlernen und mit ihnen ins Gespräch kommen, denn so eine Hausmontage ist doch ein Ereignis, das nicht alle Tage vorkommt.

Am zweiten Bautag wurden dann alle "Reste" fertiggestellt. Der Autokran verließ am Vormittag die Baustelle. Ebenfalls am Vormittag trafen wir und der Bauleiter uns mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfeger um nochmals Details bezüglich des Schornsteins zu besprechen. Es war aber alles in Ordnung. Der Prüfstatiker war auch am Vormittag da und hat das Haus auf Standsicherheit geprüft. Die Bescheinigung erhalten wir in den nächsten Tagen.
 

10.03.2009 Der große Tag rückt näher
 

Gestern erhielten wir eine überraschende Nachricht von Fingerhaus. Eigentlich wollte ich nur nochmal den Termin in KW13 für die Hausmontage abstimmen und die anschließenden Termine für die Versorger besprechen. Die Mitarbeiterin von Fingerhaus am anderen Ende der Telefonleitung sagte dann aber so etwas wie "Wir haben doch den Termin eine Woche vorgezogen". Ich war etwas überrascht, da die Terminverschiebung von KW14 auf KW13 schon lange besprochen war, bis sich herausstellte, das sie eine nochmalige Verschiebung von KW13 auf KW12 meinte. Nach etwas Verwirrung und einem klärenden Gespräch war aber klar, das unser Haus tatsächlich noch eine Woche früher montiert wird. Also schnell mal alle Termine neu organisieren.... bloß gut das in meiner Firma genug Verständnis da ist und ich ein paar Tage früher frei nehmen kann. Auf der einen Seite schön das das Haus eher montiert wird - auf der anderen Seite bedeutet dies auch etwas Stress beim Organisieren der Versorger, mit dem Baustrom, dem Schornsteinfeger und nicht zu vergessen mit unseren Helfern... Letztendlich überwiegt aber die Freude über den zeitigeren Termin.

Heute war dann auch gleich der Termin auf der Baustelle mit dem Bauleiter von Fingerhaus. Dort haben wir Ablauf und Organisation der Hausmontage besprochen. Alles ist soweit in Ordnung - der Kranstellplatz ist da, die Strasse muss nicht gesperrt werden, es sind kein Stromleitungen im Weg... jetzt muss bloß noch das Wetter mitspielen.

28.02.2009 Zweite Bauwoche Erdarbeiten
 

Schnell, Schneller, Projektbau...

Die Erdarbeiten und das Fertigstellen der Bodenplatte haben gerade mal eine Woche gedauert. Am zweiten Bautag war die Baustelle schon nicht mehr wieder zu erkennen. Die Berge von Erdaushub waren wir besprochen so auf dem Grundstück verteilt, das jetzt die gesamte Fläche einigermaßen eben ist. Die verschiedenen Leerrohre für die Versorger, die Erdwärme, Abwasser und Regenwasser waren verlegt und der Schotter als Grundlage für die Bodenplatte, Einfahrt und Terrasse war verteilt. Danach folgten Schnurgerüst, Einmessung und Verschalung für die Bodenplatte und als wir am Donnerstag auf Baustellenbesuch waren, war die Bodenplatte bereits fertig. In den nächsten Tage kommt der Bauleiter von Fingerhaus zur Abnahme.

Eine weitere erfreuliche Nachricht in dieser Woche lag ebenfalls am Donnerstag im Briefkasten - die Genehmigung der Bohrung für unsere Erdwärmesonde. Die Bohrung kann so wie geplant durchgeführt werden. Wir hatten vorher ein wenig Bedenken, da wir am Rande eines wasserwirtschaftlich ungünstigen Gebietes liegen. Aber das hydrologische Gutachten bescheinigte keine Beeinträchtigungen, wenn wie geplant gebohrt wird. Eine interessanter Punkt in diesem Gutachten war die Auflistung der verschiedenen Erdschichten unseres Grundstückes - vor allem das in 42 Metern eine ca. 1 Meter dicke Braunkohleschicht vorhanden sein soll. Also wenn's mal knapp mit Brennstoff werden sollte - einfach graben...

18.02.2009 Baubeginn
 

Endlich ist der Startschuss gefallen. Heute haben die Bauarbeiten mit dem Abschieben des Mutterbodens begonnen. Um 09:30 Uhr hatten wir uns mit den Versorgern auf der Baustelle zum Baustellengespräch getroffen. Davor kurz noch das Bauschild aufgestellt - die Baubeginnsanzeige habe ich schon letzte Woche beim Bauamt abgegeben. Die Entwässerungsgenehmigung war auch am letzten Wochenende im Briefkasten und der Baubeginn mit der archäologischen Denkmalpflege zwecks Begleitung der Erdarbeiten abgestimmt. Als ich heute morgen auf der Baustelle ankam, waren die Arbeiten schon in vollem Gange. Da wir aber nicht den ganzen Tag dabei bleiben konnten, habe ich mich nach Feierabend nochmal auf den Weg gemacht. Die Regenwasserzisterne war schon gesetzt, der Boden abgetragen, und die Sauberkeitsschicht eingebracht und verdichtet - der Kontrollschacht für den Kanalanschluss wurde gerade gesetzt. Das Grundstück - vormals ein Stück Wiese - war jedenfalls nicht mehr wieder zu erkennen, wie die Bildergalerie beweist.

11.02.2009 Bald ist es soweit
 

Der Termin für den Baubeginn rückt näher. Heute sind die Ausführungspläne von Fingerhaus eingetroffen. Jetzt fehlt nur noch die Entwässerungsgenehmigung vom Tiefbauamt und die Bescheinigung zur Standsicherheit und dann kann es losgehen. Vorher muss noch die Baubeginnsanzeige zur Bauaufsichtsbehörde und der Baubeginn bei der archäologischen Denkmalpflege angezeigt werden, damit diese die Tiefbauarbeiten mit begleiten können.
Heute hatten wir einen Termin auf der zukünftigen Baustelle mit unserem Bodenplattenbauer. Von weitem konnte man schon den großen, gelben Bagger sehen, der bereits zur Baustelle gebracht wurde.Wir haben dann die nächsten Schritte und den möglichen Baubeginn besprochen, sowie nochmal das Thema Mehrspartenhauseinführung geklärt.
Die Überraschung war jedoch der neue Montagetermin für unser Haus, den wir von Fingerhaus erhalten haben - die Montage ist jetzt schon für KW 13 angesetzt, also eine Woche früher.

01.02.2009 Versorger, Bauüberwachung und Küche
 

Letzte Woche trudelten wieder jede Menge Unterlagen bei uns ein. Die Unterlagen der Telekom für den Telefonhausanschluss sind eingetroffen. Nach einem Anruf in deren Bauherrenzentrum haben wir das Antragsformular und eine Aufstellung der benötigten Unterlagen erhalten. Von unserem Energieversorger erhielten wir das Angebot zur Herstellung des Netzanschlusses und von den Stadtwerken die Vorauszahlungsaufforderung zur Herstellung des Wasseranschlusses. Im nächsten dicken Umschlag steckte das Bemusterungsprotokoll von Fingerhaus und in einem anderen Umschlag die Unterlagen eines Prüfstatikers bzgl. der Beauftragung der Überwachung der Bauausführung hinsichtlich der Standsicherheit. Mit dabei sind die statischen Berechnungen und der Wärmeschutznachweis.

Das Highlight der Woche ist aber unsere neue Küche. Nachdem wir in den letzten Wochen viel geschaut, recherchiert und verhandelt haben, ist unsere Entscheidung gefallen. Am Sonnabend haben wir die Küche gekauft. Es wird eine Nobilia Primo in Hochglanz-Weiß und einer Arbeitsplatte in Zwetschge. Dazu Geräte von AEG und eine Zylinder-Inselhaube für den Dunstabzug über unserem Eckherd. Wir freuen uns schon auf´s Kochen...

27.01.2009 Behördentermine und letzte Ausstattungswünsche
 

Nach der Bemusterung waren noch ein paar kleinere Punkte offen, die wir jetzt alle nachgeholt haben. Da wie ein "technikfertiges" Haus bekommen, und den Innenausbau in Eigenregie durchführen, haben wir uns aber dazu entschlossen, das Ausbaumaterial (Isoliermaterial, Gipsbauplatten, etc.) bei Fingerhaus zu bestellen. Damit ersparen wir uns den Transport ZUM und INS Haus, da Fingerhaus das Material bei der Hauslieferung mitbringt und auch ins Haus bringt. Dazu haben wir uns noch für eine Außenzapfstelle für Trinkwasser entschieden - man kann ja nie wissen.

Die korrigierten Entwässerungsanträge erhielten wir ebenfalls. Diesmal habe ich die Pläne persönlich beim Tiefbauamt abgegeben. So konnte gleich geprüft werden, ob alles vollständig vorhanden ist. In den nächsten Tagen sollte dann die Entwässerungsgenehmigung eintreffen. Da ich gerade beim Stadtbauamt war, habe ich auch nochmal bei der Planungsabteilung vorbeigeschaut und nach dem Stand des Bauantrages gefragt. Die zuständige Bearbeiterin meinte, das sie den Antrag geprüft hatte und wir mit dem Bauvorhaben beginnen könnten. Eine schriftliche Genehmigung sei nicht notwendig, da das Freistellungsverfahren angewandt wird. Na dann kann´s ja losgehen.

14.01.2009 Bemusterung
 

Heute hatten wir unseren Bemusterungstermin bei Fingerhaus in Frankenberg. Wir haben uns entschieden nicht schon am Vortag anzureisen, da wir bis Frankenberg ca. 90 Minuten Fahrzeit haben. Gegen 8.45 Uhr waren wir dort, zum Glück ohne in den im Verkehrsfunk angekündigten Eisregen zu geraten. Nochmal Glück gehabt, denn kaum waren wir da setzte ein leichter Schneeregen ein und die Strassen wurden zunehmend rutschiger.
Bei Fingerhaus angekommen konnten wir schon am Empfang unsere Namen auf der Anzeige lesen, wurden freundlich begrüßt und zu unserer Beraterin gebracht. Urlaubsbedingt war unsere Baubetreuerin nicht da, wurde aber gut vertreten. Zuerst haben wir den groben zeitlichen Ablauf der nächsten Wochen und die damit verbundenen Aufgaben gesprochen. Dabei wurde uns auch ein Termin für unseren Hausaufbau genannt - in der 14. Kalenderwoche soll es soweit sein, wenn das Wetter mitspielt und die Eiszeit der letzten Tage bald vorbei ist. Wir hatten uns schon nach dem Studium von Bautagebüchern anderer Fingerhaus-Bauherren auf einen wesentlich späteren Termin eingestellt. Das es jetzt doch so schnell gehen soll ist natürlich toll und so langsam steigt auch die Aufregung.
Danach startete die Bemusterung. Zuerst sind wir durch die Plänen gegangen und haben nochmal besprochen, in welche Richtung Türen und Fenster zu öffnen sind. Dann ging es auch schon ans Aussuchen der Putzfarbe, Dachziegelfarbe, Farbe und Form des sichtbaren Holzteile und Pfetten des Daches, Dachrinne, Schormsteinfarbe, Fensterfarbe, Rollläden und der Außenfensterbänke. Damit war das äußere Erscheinungsbild des Hauses festgelegt. Danach haben wir uns die Haustür und inkl. passender Griffe und Verglasung ausgesucht. Für die Fenster und Terassentüren haben wir zusätzlich ein Sicherheitspaket genommen. Im Anschluss ging es weiter mit dem Kamin, der Innentreppe, der Hängehöhen für die Sanitärobjekte und der Frage, ob die Duscharmaturen unter dem Putz oder auf dem Putz liegen sollen. In der Ausstellung selber haben wir uns gleich noch ein paar Ideen für unsere Badgestaltung geholt. Zwischendurch durften wir uns unser Mittagessen aussuchen, das wir dann in einem  Steakhaus ganz in der Nähe auf Einladung von Fingerhaus zu uns genommen haben - Dankeschön dafür. Vorher haben wir aber im Erdgeschoss noch die Anzahl und Platzierung der Steckdosen, Lichtschalter, Lampenauslässe und TV/Telefonanschlüsse besprochen. Nach dem Mittag ging es dann gleich weiter mit dem Dachgeschoss und der dort zu platzierenden Steckdosen und Lampen. Im Badezimmer haben wir dann die Anschlüsse für Wasser und Abwasser festgelegt. Dazu kam dann noch die Platzierung der Heizkreisverteiler für die Fußbodenheizung und die Thermostate. Für den Schornsteinfeger mussten auf dem Dach noch Trittstufen und Leiter festgelegt werden. In diesem Zusammenhang haben wir auch eine Halterung für die Satellitenschüssel inklusive Montage dazugenommen. Um die staatliche Förderung für unsere Erdwärmeheizung zu erhalten, haben wir noch einen Wärmemengenzähler aufgemustert.
Gut fanden wir, das wir bei ziemlich allen Sachen etwas aus dem Standardangebot gefunden haben und uns als erste Alternative immer Sachen aus dem Standardangebot ohne Mehrpreis angeboten wurden. Wir konnten dann selbst entscheiden, ob wir darüber hinaus nicht doch noch etwas anderes nehmen wollten.. Ein paar Euro sollte man aber schon für den Bemusterungstermin einkalkulieren - da die Ausstattung aber wie so vieles beim Hausbau Geschmackssache ist, könnte dies mehr oder weniger sein. Wir hatten uns vorher ein Limit gesetzt und haben dieses auch ziemlich gut einhalten können.
Insgesamt ein interessanter, anstrengender und doch erfreulicher Tag. Gegen 15.30 Uhr waren wir wieder auf dem Heimweg - mit dem Gefühl unserem Traumhaus ein ganzes Stück näher zu kommen. Die nächsten Wochen werden spannend.

31.12.2008 Bauantrag ist gestellt
 

Über die Weihnachtsfeiertage haben wir uns die Zeit genommen, die ganzen Pläne, Unterlagen und Anträge zu prüfen. Da wir keine weiteren Änderungswünsche oder Fragen hatten, haben wir alle Unterlagen unterschrieben - ein Wunder das dies ohne Sehnenscheidenentzündung ablief bei der Menge an Unterschriften. Am Montag nach den Feiertagen ging´s dann zu allen notwendigen Behörden um die jeweiligen Anträge einzureichen. Das lief dann auch ohne Probleme und kurz und schmerzlos ab. Mittlerweile machen wir uns Gedanken über die Platzierung und Anzahl der Steckdosen, Lichtschalter und Lampenauslässe für unser Haus. Die Küchenplanung ist auch ein gutes Stück vorangekommen - wir wissen jetzt zumindest schon grob wie alles aussehen soll und wo die Anschlüsse platziert werden sollen. In den nächsten Tagen werden wir uns aber bei verschiedenen Anbietern noch ein paar Vorschläge und Angebote einholen, denn es gibt z.B. Unterschiede im Preis für ähnliche Küchen von mehreren tausend Euro. Jetzt kann aber erstmal der Jahreswechsel kommen.

18.12.2008 Der Bauantrag ist da
 

Endlich ist es soweit - am Dienstag war der Bauantrag in unserem Briefkasten. Auf 30 Seiten plus Lageplan spiegelt sich unser gesamtes Bauvorhaben wieder. Aber damit nicht genug - zusätzlich waren die Anträge für den Entwässerungsanschluss, sowie der Netzanschlussvertrag der Stadtwerke für den Wasseranschluss dabei. Und als ob das immer noch nicht genug wäre - am Mittwoch bekamen wir Post von dem von Fingerhaus beauftragten Bohrunternehmen. Dieses hatte den Antrag auf die Erdwärmebohrung vorbereitet und uns diesen zur Unterschrift und Weiterleitung an die Wasserbehörde gesendet. Außerdem haben wir von Fingerhaus die endgültige Wohnflächenberechnung sowie eine Baukostenzusammenstellung zur Vorlage bei unserer Bank erhalten.
So haben wir uns das vorgestellt - alles ist vorbereitet. Wir müssen die ganzen Unterlagen nur noch prüfen, unterschreiben und an die jeweiligen Empfänger weiterleiten. An dieser Stelle mal ein großes Lob an Fingerhaus. Wir fühlen uns sehr gut betreut und unterstützt - die Unterlagen und Anschreiben von Fingerhaus sind super verständlich und selbst wenn wir Fragen haben ist immer ein kompetenter Ansprechpartner vorhanden, so das letztendlich bisher noch keine Frage offen geblieben ist. So kann es weitergehen.
Weiterhin haben wir diese Woche auch unseren Bemusterungstermin vereinbart. Am 14. Januar verbringen wir den ganzen Tag in Frankenberg um alle Ausstattungen, Steckdosen, Lichtschalter, Dachziegel, Putzfarbe und, und, und festzulegen. Bis dahin heißt es jetzt nochmal Pläne studieren, Möbel platzieren und die Einrichtung festlegen.

13.12.2008 Planung überarbeitet
 

Die überarbeiteten Vorabzüge sehen gut aus. Alle Änderungen sind so wie von uns gewünscht eingezeichnet worden. Wir haben die Pläne soweit freigegeben - jetzt können die Vorbereitungen für den Bauantrag vorgenommen werden. In der letzten Woche hatten wir auch nochmal Kontakt mit unserem Tiefbauer. Da jetzt das Baugrund- und Gründungsgutachten sowie die Vorabpläne für die Bodenplatte inklusive Platzierung von Kanalanschluss und Regenwasserzisterne da sind, wollte unser Tiefbauer auch nochmal mit uns reden. Im Vorgespräch im August hatte er uns ja schon angekündigt, das der Bodenaushub und die Stärke der Bodenplatte (bzw. Stärke der Unterfütterung der Bodenplatte)  je nach Bodengutachten noch ein paar Euro extra auf uns zukommen. Im Angebot enthalten waren damals 30 cm Mutterboden abschieben - gemäß Bodenutachten müssen es aber mindesten 70 cm sein. Weiterhin haben wir uns dazu entschieden, die Regenwasserzisterne nicht direkt am Kanalanschluss zu platzieren, sondern auf der Nordseite des Grundstücks in der Nähe des Technikraums. Dort kommt dann später mal ein kleines Hauswasserwerk rein, mit dem wir das Regenwasser aus der Zisterne nutzen können. Da der Zisterne dann aber 15 Meter weiter weg ist vom Kanal als am Anfang besprochen, kommen auch hier ein paar Euro extra dazu. Die genaue Platzierung haben wir jedenfalls besprochen und wir bekommen eine Gesamtaufstellung inkl. Kosten im Laufe der nächsten Tage.

25.11.2008 Einrichtungsplanung
  Die letzten Tage haben wir mit der Prüfung der Vorabzüge und der Einrichtungsplanung verbracht. Zuerst haben wir mal nach passender Software für die Einrichtung geschaut. Aber wir haben festgestellt, dass doch nichts über Millimeterpapier, Bleistift und Schere geht. Also schnell mal alle Möbel ausgemessen, den Grundriss auf Millimeterpapier übernommen, Möbel maßstabsgetreu aufgezeichnet und ausgeschnitten und schon konnte die Einrichtungsplanung losgehen. Die Planung des Wohnzimmers hat uns dabei die größten "Probleme" gemacht. Nachdem wir in den Zeichnungen gesehen haben, wie genau Schornstein und Kamin im Wohnzimmer platziert sind, ging das hin- und hergeschiebe der Möbel los. Da wir im Augenblick eine ziemlich große Couch haben  und diese auch gern noch ein bisschen behalten möchten führte kein Weg an einer Änderung vorbei. Bei Abschluss des Werkvertrages hatten wir einen Gutschein für einen Schornstein und einen Kaminofen bekommen - wir haben uns jetzt aber für den Plewa-Unitherm entschieden. Das ist quasi ein Schornstein mit integrierter Feuerstätte. Der Plewa-Unitherm benötigt etwa halb so viel Platz wie ein Schornstein und ein extra Kaminofen - und mittlerweile gefällt uns diese Art von Kamin auch optisch besser, da er sich besser in den Raum integrieren lässt und einfach eleganter wirkt. Von Fingerhaus haben wir die Aussage, das der Gutschein für Schornstein und Kaminofen mit dem Plewa-Unitherm verrechnet werden kann und dann noch Mehrkosten von ca. 2500 EUR entstehen. Naja- damit müssen wir dann wohl leben. Alternativ haben wir ja noch einen Küchengutschein - mal sehen - wir werden uns auf alle Fälle ein Angebot für eine Küche machen lassen - schon allein um Vergleichsmöglichkeiten zu haben. Jedenfalls haben wir die Änderungen in den Vorabzügen so gut wie möglich eingezeichnet und an Fingerhaus mit der Bitte zurückgesandt, uns die Änderungen vor Stellung des Bauantrages nochmal zur Prüfung zuzusenden.
15.11.2008 Die Vorabzüge sind da
Heute war ein großer Berg Post im Briefkasten. Aber der Reihe nach...
Die erste Information kam vom Notar. Wir bekamen die Mitteilung, dass die Eigentumsumschreibung erfolgt ist. Mit dabei war auch eine Abschrift des Grundbuchs. Damit sind wir jetzt ganz offiziell Grundstückseigentümer. Für die Eigentumsumschreibung kam auch schon die Rechnung vom Amtsgericht, die wir umgehend beglichen haben.
Im zweiten Umschlag steckte das Baugrund- und Gründungsgutachten. Das hatten wir im Rahmen des Planungsgespräches in Auftrag gegeben und die Erstellung hat keine 14 Tage gedauert.
Im dritten Umschlag steckten die Vorabzüge zu unserer Bauantragszeichnung. Genauer gesagt sind das die Grundrisse aller Geschosse - also Bodenplatte, Erdgeschoss und Dachgeschoss, sowie die Ansichten des Hauses von allen vier Himmelsrichtungen. Auf den Plänen sind jetzt auch die Platzierung der Regenwasserzisterne und der Erdwärmebohrung erkennbar. Alternativ zu dem von uns geplanten Satteldach für den Carport, haben wir noch einen Vorschlag für einen Carport mit begrüntem Flachdach erhalten - sieht auch nicht schlecht aus. Überhaupt - jetzt bekommt das ganze Bauvorhaben langsam ein Gesicht und durch die Ansichten können wir uns unser Haus endlich richtig vorstellen. Mit dabei waren auch die so genannten Möbelpläne. Dahinter verstecken sich nochmal die Grundrisse von Erd- und Dachgeschoss im Maßstab 1:50. Damit können wir so langsam aber sicher mit der Planung der Raumgestaltung anfangen und Möbel, Steckdosen usw. platzieren.
08.11.2008 Pläne, Pläne...
  Von den Stadtwerken haben wir die Lagepläne der Versorgungsleitungen (Gas, Wasser) bekommen. Innerhalb von ein paar Tagen nach Anfrage waren die Pläne da.  Gleichzeitig haben wir einen Ansprechpartner für den Mehrspartenhausanschluss bekommen. Wir werden die nächsten Tage mal klären, was dafür zu tun ist. Die Stellplatzsatzung haben wir im Internet gefunden - unsere Gemeinde hat dort alle Satzungen veröffentlicht.
Etwas überfällig sind die Lagepläne vom Vermessungsbüro. Da müssen wir wohl mal etwas nachhaken. Aber alles noch halb so wild. Die Beauftragung für das Baugrundgutachten haben wir über Fingerhaus weitergeleitet. Wir haben uns für die von Fingerhaus vorgeschlagene Firma entschieden, da der Preis der günstigste im Vergleich zu anderen Anbietern war.
22.10.2008 Das Planungsgespräch
  Gestern hatten wir das Planungsgespräch mit unserem Architekten von Fingerhaus. Von Kollegen hatte ich ja schon gehört, das das ziemlich lang dauert - wir haben es aber in ca. 4 Stunden geschafft. Los ging es mit der Besprechung der Grundrisse für Erd- und Dachgeschoss. Im Erdgeschoss haben wir nochmal alle Zimmer durchgesprochen und dabei festgehalten das wir das Haus spiegelbildlich bauen wollen. Im Wohnzimmer haben wir noch ein "normales Fenster" durch ein bodentiefes Fenster ersetzt und die Platzierung von Schornstein und Kaminofen festgelegt. Im Dachgeschoss haben wir aufgrund des Schornsteins noch zwei kleine Wandänderungen besprochen, so das der Schornstein auch im Dachgeschoss nicht mitten im Zimmer steht, sondern bündig zur Wand abschließt. Im Hauswirtschaftsraum haben wir die Platzierung von Heizung, Zählerkasten und Wasseranschluss gesprochen - hier gab es ein paar wertvolle Tipps von unserem Architekten. Nachdem die Grundrisse erledigt waren haben wir über die Platzierung des Hauses auf unserem Grundstück gesprochen. Dazu hatte der Architekt den Lageplan im Maßstab 1:250 dabei und den Hausgrundriss selbst auch passend zum Maßstab dabei. Der Grundriss wurde ausgeschnitten, das Baufenster gemäß Bebauungsplan auf dem Lageplan eingezeichnet und das Haus darauf platziert. Dabei gab es gute Tipps und Ideen vom Architekten - gerade das Zusammenspiel von Haus, Carport, Einfahrt und Gartenhaus hat dann doch dazu geführt, das wir das Haus anders platziert haben als von uns ursprünglich vorgesehen. Aber so wie jetzt festgelegt gibt es ein viel runderes Bild und alles passt zusammen. Dann noch die ganzen Maße dran und "fertig" ist der Grundstücksplan. Im Anschluss folgte ein Marathon durch 21 Seiten Planungsprotokoll, in dem alles zusammengefasst wird, was unser Architekt für den Bauantrag benötigt. Dabei sind auch keine Überraschungen ans Tageslicht gekommen. Ein paar Unterlagen fehlen noch, aber die können wir zusammen mit den auf Basis des Planungsgespräches erstellten Vorabzügen an Fingerhaus senden. Dabei kommen dann auch so exotische Sachen wie "Stellplatzsatzung" zur Sprache - wusste gar nicht das es sowas gibt. Unser Architekt hatte auch die Antragsformulare für die staatlichen Fördermaßnahmen (Solar und Erdwärme) dabei. Auch diese würde Fingerhaus mit uns zusammen ausfüllen und weiterleiten. Für den Hausanschluss wurde das Thema "Mehrspartenanschluss" angesprochen - hier werden wir mal bei unseren Versorgern nachfragen, ob es das gibt und was der Spaß kostet. Sollte ein Mehrspartenanschluss möglich sein, werden wir diesen wohl nehmen, da diese Art des Hausanschlusses doch eine saubere und ordentliche Sache ist. Insgesamt waren wir sehr zufrieden - keine Frage blieb offen, die Tipps und Ideen des Architekten waren klasse. Alles in Allem eine runde Sache. Im Anschluss ging's dann nochmal zum Grundstück, wo der Architekt ein paar Bilder vom Grundstück machte und wo wir auch schonmal die Zufahrtswege für die LKW und den Kranstellplatz besprechen konnten. Aber auch hier scheinen keine Probleme auf uns zuzukommen, da unser Grundstück von allen Seiten gut erreichbar ist.
04.10.2008 Vertragsbestätigung
  In der letzten Woche haben wir uns mal ein paar Tage Urlaub gegönnt. In der Zwischenzeit ist vom Finanzamt der Grunderwerbsteuerbescheid eingetroffen. Von den Stadtwerken haben wir den Netzanschlussvertrag für den Wasseranschluss erhalten. Jetzt fehlen nur noch die Lagepläne vom Vermesser und der Kanalanschlussantrag von der Gemeinde, dann haben wir alle Unterlagen für das Planungsgespräch mit dem Architekten. Heute kam auch die Vertragsbestätigung von Fingerhaus mit der Post. Und nachdem sich das Thema "Grundschuldbestellung" erledigt hatte, war unsere Bank so freundlich, den Kaufpreis zu zahlen.
20.09.2008 Die Grundschuld ist eingetragen
  In der letzten Woche hat sich das Thema "Grundschuldbestellung" in Wohlgefallen aufgelöst. Der Notar hat aufgrund der vorliegenden Vollmacht die Grundschuldbestellungsurkunde angepasst und dem Grundbuchamt erneut vorgelegt. Das Grundbuchamt hat daraufhin die Eintragung vorgenommen. Jetzt müssten alle Unterlagen vorhanden sein, so das die Bank das Darlehen auszahlen und wir somit den Kaufpreis für das Grundstück zahlen können. Die nächste Rechnung kam auch schon ins Haus geflattert - die Gebühren für die Grundschuldeintragung und eine unbeglaubigte Abschrift sind zu bezahlen.
Weiterhin steht der Termin für das Planungsgespräch mit Fingerhaus fest. Am letzten Wochenende meldete sich unser zuständige Architekt und hat den Termin vereinbart. Wir haben auch nochmal die notwendigen Unterlagen besprochen, die wir bis dahin besorgen müssen. Die Kanallagepläne sind bereits in der letzten Woche vom Tiefbauamt per mail eingetroffen - und das ganz ohne Rechnung.
13.09.2008 Grundschuldchinesisch
  Die Grundschuldbestellung gestaltet sich leider etwas schwieriger als gedacht. Schuld daran ist eine kürzlich vorgenommene Gesetzesänderung. Ich versuche mal wiederzugeben, wie wir das verstanden haben.
Es geht wohl darum, die  Grundstückseigentümer vor ungerechtfertigten Vollstreckungsmaßnahmen zu schützen, so wie es wohl in der Vergangenheit durch den Verkauf von Darlehen von Banken an Finanzinvestoren vorgekommen ist. Dafür gibt es das Gesetz zur Begrenzung der mit Finanzinvestitionen verbundenen Risiken. Dadurch wurde unter anderem § 1193 BGB angepasst. Dies bedeutet, das die Grundschuld erst nach vorheriger Kündigung mit einer Frist von sechs Monaten fällig ist. Eine sofortige Fälligstellung der Grundschuld ist in Zukunft unzulässig.
Für uns bedeutet das konkret, das unsere Grundschuldbestellungen erst ins Grundbuch eingetragen werden kann, wenn die Bestellungsurkunde angepasst wurde und der Abschnitt  zur Fälligkeit des Grundschuldkapitals gestrichen wurde.
Da der Zahlungstermin für das Grundstück näher rückt und die Bank das Geld erst auszahlt, wenn die Grundschuld eingetragen ist, werden wir wohl doch mit der Bank reden müssen, das sie das Geld vor Eintragung ins Grundbuch auszahlt – vielleicht reicht ja auch eine notarielle Rangbestätigung (mal schauen was das extra kostet).
Insgesamt betrachtet zwar ärgerlich aufgrund des Terminverzuges – aber wohl doch eine gute Änderung für uns als Immobilienbesitzer.
06.09.2008 Die ersten Unterlagen
  Am 02.09.2008 kamen die Unterlagen des Notars - der beglaubigte Kaufvertrag und die Grundschuldbestellungsurkunde. Mit dabei waren auch die ersten Rechnungen. Beim Tiefbauamt haben wir die Kanallagepläne für unser Grundstück bestellt. Die Mitarbeiter dort waren total freundlich und hilfsbereit - mal schauen wie lange die Bearbeitung dauert. Bis jetzt haben wir jedenfalls noch nichts dramatisches erlebt. Die Anfrage beim Grundbuchamt wegen der Grundschuldeintragung war auch relativ problemlos - auch wenn ich deswegen schon drei Mitarbeitern kennen lernen durfte. Aber auch dort waren alle nett und hilfsbereit.
Mit der Post kam heute auch ein Brief von Fingerhaus, in dem sich unsere Kundenbetreuerin vorstellte. Ein Ablaufplan war auch dabei - zwar ohne Termin, aber jetzt wissen wir auch, was in nächster Zeit so alles auf uns zu kommt.
31.08.2008 Entscheidung für Haushersteller ist gefallen
  Wir haben uns entschieden. Unser Partner beim Hausbaus ist die Firma Fingerhaus aus Frankenberg. Heute haben wir den Werkvertrag unterschrieben und uns damit auf unseren Haushersteller festgelegt. Die Gründe, warum wir mit Fingerhaus bauen, haben wir in der Rubrik "Die Entscheidung" dargestellt.

Unser Besuch beim Bauinfotag am 30.08.2008 auf dem Werksgelände bei Fingerhaus hat unser bis dahin schon vorhandene gute Bauchgefühl nochmals gefestigt. 

28.08.2008 Großgrundbesitzer
  Ab heute sind wir "Großgrundbesitzer" von stolzen 475 qm Bauland. Beim Notar haben wir heute den Kaufvertrag für unser Grundstück unterschrieben. Ein bisschen Aufregung und Bauchkribbeln war schon dabei - schließlich ist dies eine Entscheidung fürs Leben. Jetzt fehlt nur noch die Entscheidung für den Haushersteller und der dazugehörige Vertrag - aber eigentlich haben wir uns entschieden.
26.08.2008 Darlehensunterlagen
  Am 20.08.2008 kamen die Darlehensunterlagen unserer Bank. Nachdem wir alles unterschrieben und am 25.08.2008 wieder zurückgegeben haben, ist die Finanzierung unter Dach und Fach. Jetzt wird´s ernst - der Grundstückskauf steht an und die Entscheidung für den Haushersteller muss nun auch getroffen werden.
18.08.2008 Grundstücksbesichtigung
  Heute waren wir mal wieder an unserem potentiellen Grundstück, um nach dem Rechten zu sehen. Und siehe da, es tut sich etwas in der Nachbarschaft. Das erste Haus steht schon, ein Weiteres ist gerade im Rohbau und die Fundamentplatte des dritten Hauses ist auch schon so gut wie fertig.